Wir

 

Franz Haibt,

hat mit unserer Wachtelei angefangen und 1994 den ersten Wurf gezogen

steht noch immer mit Rat und Tat zur Stelle

 

 

                    und die Söhne

                                Jürgen und Dieter Haibt

                                wollen den Zwinger "vom Tauchfels" erfolgreich weiterführen

 

hier findet man uns

 

 

Unsere Hunde

 

 

05-285 \ S Edda vom Unterland

geführt von Jürgen

nachdem sie 2007 ihre Schwarzwildpassion unter Beweis stellen konnte und seither das "S" im Namen führen darf, wird sie die Mutter des Y-Wurfs (2008) uns des Z-Wurfes (2009).

Dunkler Braunschimmel, ruhig, kurzjagend, sehr umgänglich, als Junghund auf Schwarzwild geprägt, ist Edda stark auf Sauen fixiert. Momentan unser absoluter "Joker" bei der Saujagd. Bedrängt die Sauen massiv aber berechnend, ist noch nicht ernsthaft geschlagen worden. Seit August 2007 Leistungszeichen "S" .

 

08-294 Ylka vom Tauchfels
geführt von Dieter

unsere "Kleine" - Legt 2009 in einem Jahr JP, EPB und GP ab. Ein ruhiger, im Haus sehr angenehmer  Hund. Leichtführig, Führerbezogen, trotzdem auf der Jagd sehr passioniert. Wie ihre Mutter auch kurzjagend - kommt in der Regel im 20min-Takt beim  Führer vorbei. Gute Leistung im Saugatter. Die nötige Arbeit für das Leistungszeichen "Schwarzwild" wurde schon mehrfach erbracht, konnte aber noch nicht von einem Verbandsrichter bestätigt werden. Einige gute Leistungen auf Nachsuchen - mit einer Hatz, nach der sie das Reh abtat, wurde schon eine Teilarbeit für das Leistungszeichen (:) " Leistungsnachweis auf natürlicher Schweißfährte" erbracht.

 

09-402 Zipfel vom Tauchfels
geführt von Jürgen

unser "Raubautz" - legt 2010 JP und EPB mit Erfolg ab. HD B, ED-frei - er ist somit zuchttauglich. Im Spätsommer 2011 wird ihm der "Härtenachweis" bestätigt. Kräftig, dabei nicht zu grobschlächtig, schöner Kopf - ein blitzsauberer Rüde. Was Härte und Selbstbewusstsein anbelangt, kann er seinem Vater "York vom Wildererstein" nicht leugnen. Trotz der rabiaten Schärfe ein angenehmes Familienmitglied und Liebling von Tochter Patricia. Wurde ursprünglich von Jürgen behalten, um ihn nach erbrachten Prüfungen und Leistungszeichen abzugeben - aber so einen guten Hund gibt man halt nicht aus der Hand...

zipfel vom Tauchfels

 

 

13-160 Cayenne vom Tauchfels   Mädle
geführt von Dieter


Dunkle Braunschimmelhündin, Tochter von Ylka, sehr passioniert, kommt aber bei aller Passion gerne zum Führer zurück. Bei den ersten beiden Arbeiten im Saugatter sehr zufriedenstellende Leistung. Im Frühjahr 2014 erfolgreich auf JP vorgestellt. Wird momentan für die EPB im Herbst ausgebildet.

 

 

Unser Weg in der Wachtelei

 

Von unserem Vater Franz wurden schon seit jeher Jagdhunde geführt, den Anfang machte Ende der 50er-Jahre ein Wachtelmischling, der jedoch im Alter von einem halben Jahr überfahren wurde. Danach folgten 2 Teckel, die Rauhhaarteckelhündin Hexe und der Kurzhaarteckel Waldi.

Im mittlerweile gepachteten Revier wurde bei der Entenjagd am Stausee klar, dass eine andere Rasse die Nachfolge des wasserscheuen Teckels antreten musste.

Diese Nachfolge trat ein Irish-Setter an. Der Hund gehörte im Bekanntenkreis einem Nichtjäger und stand dort einem Wohnungswechsel im Weg. Jetzt hatte wir einen sehr schönen Hund, der zwar Enten aus dem Wasser apportierte, leider nur mit hoher Nase suchte, Wildschärfe nur an Schmetterlingen zeigte, kurzum jagdlich in unserem Schwarzwaldrevier zu nichts zu gebrauchen war. Nach einem Jahr gaben wir den Hund gerne an eine Setter-Liebhaberin ab, denn schon damals war für unseren Senior klar, dass ein leistungsfähiger Allrounder her musste.

 

Kurz darauf kam dann mit 77-478 > Habicht vom Aischbach der erste Wachtelhund ins Haus. Mit diesem Hund wurde unser Vater in der hiesigen Umgebung schnell bekannt und als Nachsuchengespann gefragt. Bei mehreren Nachsuchen geschnallt zeigte der scharfe Rüde den sauberen Drosselgriff an allem Schalenwild – Sauen gab es in unserer Gegend damals keine. Arko bestach außerdem durch seine bedingungslose Härte am Raubwild und fiel deshalb seinem Züchter, dem Wachtelvater unserer Region, Meinrad Buckenmaier auf. Durch mehrere Deckeinsätze des kapitalen braunen Rüden kam der erste Kontakt zur Züchterei zustande. Seit damals sind die wildscharfen Wachtelhunde, die für alle Arbeiten, vom Apportieren bis zur Schweißarbeit eingesetzt werden, aus unserem Jagdalltag nicht mehr wegzudenken und im Haus Haibt heißt es eben: „einmal Wachtel – immer Wachtel“.

 

Im Jahr 1989 erwarben wir bei dem Züchter Gerhard Malisi im Schönbuch  die Wachtelhündin \ 89-174 Hexe vom Fuchsriegel. Diese Hündin bestach durch ihren Jagdverstand. Auf den Verbandsprüfungen überraschte sie mit einer JP im ersten Preis. Auffallend an Hexe war ihre permanent gute Leistung. Nachsuchen absolvierte sie, egal wer hinten am Riemen mitging. Egal ob Kunst- oder Naturfährte, Hexe fand immer zu Stück. Dieser Faden zog sich durch, bis zur GP, diese bestand sie bravourös mit Jürgen als Führer, der, damals noch ohne Jagdschein, seinen verletzungsbedingt nicht einsatzbereiten Vater vertreten musste. Hexe war in unserem Haus auch diejenige, die bei Nachsuchen die ersten Kontakte zu dem in der Gegend aufkommenden Schwarzwild bekam und öfters zu teilweise schweren Nachsuchen gerufen wurde. Nachdem diese Schimmelhündin durchgeprüft war, sollte sie die erste Zuchthündin in unserem Zwinger sein. Nachdem der erste Deckversuch 1993 auf das Konto „Erfahrungen“ gebucht werden musste, fiel im Februar 1994 der erste Wurf im Tauchfelszwinger.

Namespate für unseren Zwinger ist die damals  noch wildreichste Ecke unseres Reviers, das Gewann „Tauchhalde“ mit dem markanten „Tauchfelsen“, einem riesigen Tuffsteinfelsblock, in einem von den Gängen einer Dachsburg durchzogenen Hang.

Im ersten Wurf lag auch unser 94-082 \Tarzan vom Tauchfels. Ein Helltiger-Rüde war etwas Besonderes – dieser Farbschlag war uns damals noch nie zu Gesicht gekommen. Auch sämtlichen Welpenkäufern kam „der Helle“ wohl suspekt vor und anfangs wollte ihn niemand. Wir beschlossen ihn selbst zu behalten und gaben ihn dann auch bei späteren Anfragen nicht mehr ab. Der Rüde entwickelte sich prächtig, wurde von Jürgen erfolgreich auf JP, EP, GP geführt und wurde anlässlich der GP mit Formwert V bewertet. Leider konnte der Rüde nur 1 x in der Zucht eingesetzt werden, denn im Frühsommer 1997 kam von einer gemeinsamen Sauhatz seine Halbschwester „Uschka“ alleine nach Hause – Tarzan wurde auf der über 10 km entfernten Bundesstraße B14 überfahren.

 

In den beiden Jahren nach dem ersten Zuchterfolg, also 1995 und 1996, fiel noch jeweils 1 Wurf. Vom letzten Wurf behielten wir uns eine Hündin:  96-239 \Veruschka vom Tauchfels, genannt „Uschka“. Auch dieser Hund wurde von Jürgen erfolgreich auf JP und EPB geführt. Dass der Hund bei uns an erster Stelle für die Praxis benötigt wird, zeigt sich an der Tatsache, dass Jürgen 8 Stunden vor Beginn der EPB mit der Hündin noch zu einer Nachsuche antrat. Die schwierige Sau-Nachsuche mit abschließender Hatz tat dem Prüfungserfolg jedoch keinen Abbruch. Unser Traum von der Weiterführung der begonnenen Zuchtlinie platzte mit dem Ergebnis der HD-Auswertung wie eine Seifenblase – das Ergebnis lautete HD3 (nach dem heutigen Bewertungssystem wäre das „HD E“).

 

Unsere Zucht war somit erst mal eingestellt und da es keinen Hund aus der eigenen Zucht geben konnte, holte sich Dieter 2001 einen Hund aus fremder Zucht. Da nach der Geburt von Tochter Anne seine Frau Bettina nicht mehr berufstätig und somit auch tagsüber zuhause war, wurde der Wunsch nach einem eigenen Hund im Haus realisierbar. Also kam 01-051 >Griseldis vom Ettaler Mandl SWII/, genannt „Gipsy“ ins Haus.

Nachdem Gipsy den Zahnwechsel abgeschlossen hatte, war ersichtlich, dass der P1 nicht vorhanden ist – Gedanken an den Neuanfang einer Zuchtlinie waren somit im Keim erstickt. Dies war für uns aber weniger schlimm, denn der Hund wurde primär als Jagd- weniger als Zuchthund angeschafft. Dass die Verbands-Prüfungen abgelegt werden stand außer Frage und so machte Gipsy mit einer JP mit 127 Punkten und einem 1. Preis auf sich aufmerksam, die EP brachte sie mit einem  2. Preis nach Hause. Auch bei der auf Kreisebene durchgeführten Schweißprüfung war sie mehrmals erfolgreich. Aber nicht nur auf Prüfungen, auch in der harten Jagdpraxis zeigte sie gute Leistungen. Die Hündin mit ihrem ausgeprägten Spurwillen, die bei vielen Einsätzen mit unserer Stöberhundgruppe als „Arbeitstier“ auf sich aufmerksam machte zeigte auf mehreren Nachsuchen, dass Stöbern und Schweißarbeit keine Gegensätze sein müssen. Die rabiate Wildschärfe, die der relativ jungen Hündin mit dem Härtestrich bestätigt wurde, eine tolle Verbandsschweißprüfung (SWII)und der Hinweis von mehreren „Wachtlern“ dass diese Hündin in die Zucht gehört, brachten den Tauchfelszwinger wieder auf Kurs.

Nach sorgfältiger Zuchtrüdensuche kam 2004 der Wurf Nummer 4 mit 7 Welpen. Trotz hoher Welpennachfrage behielten wir eine Helltiger-Hündin. Diese zeigte im ersten Jahr nicht die erwarteten Leistungen und wurde wieder abgegeben. 2006 fiel aus dieser Hündin unser X-Wurf

 

Da wir 2005 keinen Wurf planten (wir wollen vor dem nächsten Wurf immer erst eine Nachzuchtkontrolle, das heißt, der letzte Wurf soll sich immer erst auf einer JP vorstellen und HD geröntgt sein) war Jürgen auf der Jagd ohne brauchbaren Hund. Bei der mittlerweile 9-jährige Uschka zeichnete sich ab, dass die Gesundheit keine schweren Einsätze mehr zuließ. Also holte er die Braunschimmelhündin 05-285 \Edda vom Unterland. Im Jahr 2006 absolvierte der vielversprechende Hund JP und EP, zeigte auf einigen Jagden und bei Nachsuchen eine ausgeprägte Passion am Schwarzwild, ist mit HD B zuchttauglich und ist, nachdem das Leistungszeichen-S erbracht ist, unsere aktuelle Zuchthündin aus der 2008 der Wurf Nummer 6 fiel


Aus diesem Wurf behielten wir die Hündin Ylka. Über ihre Ausbildung wird auf dieser Web-Seite an anderer Stelle berichtet. Sie wurde von Dieter im April 2009 erfolgreich auf  JP vorgestellt - (2.Preis, 117Pkt.) im Herbst EPB (2. Preis, 94 Pkte.) und GP (3.Preis, 172 Pkte.), HD-frei (B) .  Die Hündin Ypsilanta begeistert ihren Führer und wird im Zwinger "vom weiten Ried" als Zuchthündin eingesetzt.

 

2009 fällt von der Mutter Edda der Z-Wurf - Jürgen behält den Rüden Zipfel und führt diesen auf JP und EPB. Leistungszeichen / (Härtestrich). Die Hündin Zimba wird 2011 von ihrem Führer Gregor Welzenbach auf der GP im 1. Preis geführt. Dies ist besonders erwähnenswert, wenn man bedenkt, dass ein erster Preis auf einer VDW-GP in ganz Deutschland pro Jahr selten mehr als 5 Mal vergeben wird.

 

2010 fällt ebenfalls aus Edda der A-Wurf - mangels passendem Zuchtrüden wurden wir unserer Schimmelzucht untreu und setzten einen (mischerbig) braunen Deckrüden ein. Wie zu erwarten war, fallen neben 3 Braunschimmeln auch 5 braune Welpen.

 

Da der 2010er Wurf recht spät fiel, fehlen noch die  nötigen Prüfungsergebnisse etc. für die notwendige Nachzuchtkontrolle. Es wird deshalb geplant, in 2011 einen Wurf mit Ylka zu machen. Der erste Versuch war leider nicht erfolgreich - der einzige Welpe überlebt leider nur wenige Stunden. Im November wird Ylka nochmals mit dem Rüden Matti vom Karswald verpaart.

 

2012 wird dann der erste Wurf mit  5/2 Braunschimmelwelpen aus Ylka gezogen.

 

2013 wird Ylka mit dem Rüden Hannibal vom Wildererstein verpaart. Unser „Pechwurf mit zu viel Ausfällen: Von 2/7 Welpen konnten leider nur 1/3 aufgezogen werden. Aus diesem Wurf behalten wir „Cayenne“ Rufname „Mädle“. Mädle und ihr Bruder Cumin werden von Dieter auf der Jugendprüfung vorgestellt. Jeweils im 2. Preis also Zuchtnoten. Cumin zeigt, welches Potential in diesem Wurf steckt: Er legt nach nur 3 Wochen Einarbeitung eine JP mit „voller 8er-Bank“ hin, lediglich das zögerliche Annehmen des Wassers bringt nur 6 Punkte und verhindert somit einen 1. Preis.

 

Für 2014 ist ein Wurf nach dem leistungsstarken DW-Sieger S> Gringo von Dreiannen geplant…  

 

 

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